GESCHWISTER-SCHOLL-SCHULE

GRUND- UND WERKREALSCHULE

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GSS-St.Ilgen ::: Schule im Team

Abschlussschüler der Geschwister-Scholl-Schule ließen die Sektkorken knallen

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Nachdem letzte Woche im Pausenhof das Abschlussfoto der beiden zehnten Klassen und einiger Neuntklässler geschossen war, konnte die Abschlussfeier beginnen.

Festlich gekleidet zogen alle Schulabgänger durch die Reihen der Eltern, Lehrer und weiterer Gäste in die Aegidiushalle ein. Durchs Programm führten Tesa, Alfred und Alex aus der zehnten Klasse. Ansprachen gab es vom Bürgermeisterstellvertreter Bruno Lindenbach, der Fördervereinsvorsitzenden Karin Afrath-Weißer, der Schulleiterin Konstanze Stöckermann-Borst und den Klassenlehrern Christian Branz, Felix Böhm, Matthias Schwierin, Luise Mohr und Katrin Zürn.

Musikalische Beträge steuerten Tesa (Kl. 10) und Felix Böhm bei, die den Song „Stay with me“ zum Besten gaben, Arsineh (Kl. 9), die am Klavier den „Türkischen Marsch“ von Mozart spielte und alle Abschlussschüler, die am Ende – durch den Ausfall der CD-Anlage sehr flexibel einfach „a capella“ – das Lied „Ein Hoch auf uns“ sangen.

Klassenbeste waren Gaby Korkis (1,7) und Sama Alfar mit der Traumnote (1,0). Sie erhielten ebenso Preise, wie Arbenita Gashi, die aus den Händen von Alicia Körner von der Sparkasse Heidelberg den Sozialpreis überreicht bekam. Am Ende des wichtigsten Programmpunktes des Abends – der Überreichung der Zeugnisse – entließ die Schulleiterin die Schüler mit dem ersehnten Satz: „Ihr seid aus der GSS entlassen!“

Danach gab es für alle Sekt und alkoholfreie Getränke und köstliches von den Eltern der Klassen 10 selbstgemachtes Fingerfood. Ein herzliches Dankeschön an die fleißigen Helfer aus Klasse 8 mit ihren Lehrern Silke Hübner und Marco Kubisiak, die Damen vom Förderverein und die beiden Hausmeistern Eric Akelbein und Laszlo Both.

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Bundesjugendspiele in Leichtathletik an der GSS

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Am Mittwoch, den 13.07.2016, pünktlich um 08.00 Uhr, starteten die diesjährigen Bundesjugendspiele der Geschwister-Scholl-Schule im Waldstadion St. Ilgen.

Bei unbeständigem Wetter durchliefen die SchülerInnen der Klassen 3 – 9 verschiedene Stationen wie Weitwurf, Weitsprung und Sprint. Mit vollem Körpereinsatz holten sie alles aus sich heraus und so mancher geriet trotz kühleren Temperaturen ins Schwitzen. Doch der Aufwand hat sich gelohnt, am Ende winkten die begehrten Sieger- und Ehrenurkunden. Wer welche erhält, erfahren die Schüler in der letzten Woche vor den Ferien.

Der Förderverein sorgte für einen geregelten „Wasserhaushalt“ in dem er Wasser für Sportler und Helfer spendierte. Weiterhin erhielten alle Schüler / Lehrer nach ihren Wettkämpfen ein Eis zur Belohnung.

Ein herzliches Dankeschön geht an Marcel Brucker und die Schüler der Klasse 9 für die Planung und Organisation der Spiele, sowie an Fritz Weißer für die Versorgung der Helfer mit Kaffee.

Auch wenn die Spiele leider durch die Kapriolen des Wettergottes abgebrochen werden mussten und vielleicht das ein oder andere Schüler seine Wettkämpfe nicht beenden konnte, zählt doch der olympische Gedanke: „Dabei sein ist alles!“

 

Landheimaufenthalt der Achtklässler in Creglingen

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Am Morgen des 20. Juni starteten wir gut gelaunt mit dem Bus in unsere Landheimwoche.

Nach unserer Ankunft, in der Jugendherberge in Creglingen, gab es zuerst ein leckeres Mittagessen. Danach packten wir die Koffer aus und verschafften uns, dank einer lustigen Stadtrallye, einen ersten Überblick über Creglingen. Nach dem Abendessen warfen sich einige von uns für die Welcomeparty in Schale, andere zogen es vor sich die Zeit mit Tischtennis… zu vertreiben.

Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus nach Rothenburg o.d. Tauber. Dort ging es in luftige Höhen: Im Kletterwald schafften es einige von uns auf 15 Meter Höhe hinauf. Nach diesem Adrenalinschub sorgte der anschließende Besuch im Kriminalmuseum für Beruhigung. Dank einer tollen Führung erfuhren wir schaurige Geschichten aus vergangenen Tagen.

Am Mittwoch wurde es nass! Aber das machte nichts, da wir 30 Grad hatten. Dieses Wetter passte ideal zu unserer Kanutour. Nach einer kleinen Einführung durch unseren Guide, ging es auf die 10 km lange Tour über die Tauber. Einige merkten, dass Kanu fahren nicht so leicht ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Nach der überstandenen Tour schmeckte uns das Abendessen umso besser. Und auch das Würstchen, das es später am Feuer im Hof gab, war sehr willkommen!

Am Donnerstag stand morgens Teamtraining und mittags das Flussrestaurant auf dem Programm. Unter dem Flussrestaurant konnten wir uns erst nichts vorstellen, aber es wurde zu einem Highlight dieses Landschulheimaufenthaltes. Wir errichteten mit Hilfe von Kanus, Brettern und Tonnen einen Grillplatz und eine Cocktailbar auf der Tauber. Dort bereiteten wir uns dann unsere Mahlzeit vor. Anschließend durften wir noch ein ausgiebiges Bad in der Tauber genießen. Am Abend gab es schon wieder Cocktails, natürlich alkoholfrei, denn Rosi, die Besitzerin der Jugendherberge, organisierte mit allen Klassen der Jugendherberge eine Party.

Am Freitag nach dem Frühstück holte uns Frau Zürn wieder ab. Schade, dass die 5 Tage so schnell vergangen sind….

Die Klassen 8a+8b mit Frau Hübner, Herrn Kubisiak und Herrn Pani

 

2017 kommen die Bagger in die Schule

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Gemeinderat beschloss die Erneuerung eines maroden Trakts der Geschwister-Scholl-Schule

Von Thomas Frenzel

Leimen. Der in seiner Wortwahl stets eher zurückhaltende Sprecher der Freien Wähler mahnte die Konzentration auf das aktuell anstehende Thema an. „Wir sollten über das Schulentwicklungskonzept im September reden“, appellierte Rudolf Woesch an seine Ratskollegen, „und nicht heute über ungelegte Eier“. Worum ging es gemäß Tagesordnung bei der zurückliegenden Gemeinderatssitzung? Um den schlussendlich einstimmig erfolgten Grundsatzbeschluss zum Ersatz eines Gebäudetrakts der Geschwister-Scholl-Schule (GSS) durch einen Neubau. Dieser Gebäudetrakt ist derart marode, unterstrich der neue Oberbürgermeister Hans D. Reinwald, dass eine Sanierung nicht mehr in Frage kommt.

Bezüglich des Zustands jenes Trakts, der parallel zur abknickenden Pestalozzistraße liegt, herrschte im Rat keinerlei Diskussionsbedarf. Durch das Dach regnet es, die Fenster sind undicht und Heizungsanlage defekt, die Elektroinstallationen sind überaltert und der Brandschutz entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Ralf Frühwirt (GALL) fasste dies alles in ein ironisches Bedauern: „Ich bin dort vor 48 Jahren eingeschult worden und die Räume befinden sich noch im Originalzustand.“

Auch wenn der OB den Ersatz des Altgebäudes nicht als Vorgriff auf den noch 2016 abzuschließenden Schulentwicklungsplan verstanden wissen wollte – die gemeinderätlichen Anmerkungen hatten durchaus etwas Grundsätzliches. Und zwar genau zu der seit Jahren kontrovers geführten Debatte um das auch weiterführende Schulangebot in der Großen Kreisstadt – Ganztagsschule, Gemeinschaftsschule, wenn ja: Wo?

Den Reigen eröffnete Richard Bader (CDU). Die bisherige Diskussion über den Schulstandort habe noch zu keinen zielführenden Antworten geführt. Andererseits werde die Realschule in Leimen künftig auch den Hauptschulabschluss und zum Teil den Ganztagsbetrieb anbieten. Damit stünden auch dort erhebliche Investitionen an. Das empfehle wegen möglicher Synergieeffekte einen gesamtstädtischen weiterführenden Schulcampus am Realschulstandort.

Christiane Mattheier (SPD) ging hierauf nur ansatzweise ein. Sie sah den aktuellen Grundsatzbeschluss lediglich als einen ersten Schritt zu dem lange geforderten Ganztagsbetrieb der Geschwister-Scholl-Schule: Man dürfe Eltern nicht eine Ganztagsbetreuung im Kindergarten anbieten und dann in der Schule diesbezüglich nichts mehr tun.

GALL-Frühwirt hakte dem gegenüber stärker nach, beäugte etwaige Synergieeffekte bei einen zentralen weiterführenden Schulcampus eher skeptisch. Der Großen Kreisstadt stünden zwei unterschiedliche weiterführende Schulangebote sehr gut zu Gesicht: Die sehr gute Realschule sollte nicht überlastet werden und eine Scholl-Gemeinschaftsschule wäre eine sehr gute Ergänzung. So ließe sich auch ein Schulstandort mit verpflichtendem und ein Standort mit einem offenen Ganztagesangebot installieren. Jenseits dessen sollte St. Ilgen als Leimens größter Stadtteil nicht ohne ein weiterführendes Schulangebot bleiben.

Zurück zur eigentlichen Beschlusslage brachte Klaus Feuchter (FDP) die Diskussion: Um den allseits gewollten Einstieg in einen Ganztagsbetrieb der Scholl-Grundschule auf den Weg zu bringen, führe an dem Gebäudeersatz kein Weg vorbei.

Wie teuer dieser Neubau kommt, ist noch offen. Das soll das damit betraute Waldbronner Architekturbüro Wendel erst noch ermitteln. Es hatte in einer Machbarkeitsstudie bezüglich eines Ganztagsbetriebs inklusive Mensa auch schon die weiteren Aus- und Umbaustufen der Scholl-Schule dargelegt. Darüber wurde – siehe oben – aber nicht befunden.

Lediglich auf eines legte sich der Gemeinderat in seinem einhelligen Grundsatzbeschluss fest: Mit den Abriss- und Bauarbeiten am besagten Schultrakt soll im Frühjahr 2017 begonnen werden.

2017 kommen die Bagger in die Schule

RNZ-Artikel vom 16.Juli 2016 zur Schulentwicklung in Leimen.

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Weil viele zu wenig über das Judentum wissen

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Jüdisches Museum Berlin mit mobiler Ausstellung an der Geschwister-Scholl-Schule zu Besuch

Von Sabine Geschwill

Leimen-St. Ilgen. Was haben Jeans, Kondom und Nivea-Creme gemeinsam? Alle Produkte wurden von Juden erfunden. Levi Strauss erfand die nach ihm benannte Levis-Jeans, Gummifabrikant Julius Fromm sorgte mit seinen Fromms-Kondomen für die Revolution im Bett und Oscar Troplowitz hat mit der Nivea-Creme ein bis heute beliebtes Hautpflegeprodukt entwickelt. Erfahren konnte man dies alles und noch viel mehr von den Museumspädagogen des Jüdischen Museums Berlin. Sie waren mit einer mobilen Ausstellung und Workshopangeboten an der Geschwister-Scholl-Werkrealschule zu Gast. Der Fokus des mobilen Museums lag auf den Themen jüdisches Leben, Flucht und Exil.

Im Pausenhof konnten Jungs und Mädchen der höheren Klassenstufen selbst mit anpacken und fünf robuste Würfel bewegen, um einen Einblick in die Sichtfenster zu erhalten. Die Würfel widmeten sich mit Texten und Karten, Abbildungen, Gegenständen und Fotografien den Themen „Jüdisches“, „Leben und Überleben“, „Lebenswege“, „Feste feiern“ und „Anfang, Ende und dazwischen“. Unter Anleitung der Museumspädagogen erarbeiteten sich die Schüler diese Themen in Kleingruppen und bewegten dabei die Würfel.

Der Ausstellungswürfel „Feste feiern“ beispielsweise widmete sich den wichtigsten jüdischen Feiertagen. So lernten die Jugendlichen, dass während des Pessach-Festes die Befreiung der Juden aus der ägyptischen Sklaverei gefeiert wird und dass das Chanukka-Fest an die Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem erinnert.

In den Gesprächen wurde die Judenverfolgung im Dritten Reich angesprochen und an die jüdischen Mitbürger in Leimen erinnert, die in dieser Zeit ins südfranzösische Gurs deportiert wurden. Man erinnerte auch an die 1914 im württembergischen Laupheim geborene Hochspringerin Gretel Bergmann, die 1936 bei den Olympischen Spielen als Favoritin für die Goldmedaille in den letzten Minuten von den Wettkämpfen ausgeschlossen wurde. Die Aktualität der Begriffe Flucht und Heimat wurde auch thematisiert.

Lehrerin Katrin Zürn hatte „On tour – das Jüdische Museum Berlin macht Schule“ nach St. Ilgen geholt, um einerseits die Schüler für das Thema Judentum zu sensibilisieren, dem Halbwissen über Juden entgegenzutreten, und andererseits, um den Schülern die Angst vor einem Museum zu nehmen. Mit zwei begleitenden i-Pad-Workshops in den Klassenräumen ging es weiter. Dort konnten die Jugendlichen anhand von Biografien mit Fragen zu Identitäten und jüdischem Leben in die jüdische Geschichte eintauchen und mit den Museumspädagogen über jüdische Religion, Tradition und Identität diskutierten. Die Schüler erfuhren auch, dass heute in Deutschland rund 120 000 Juden leben und diese ein Teil der kulturellen Vielfalt des Landes sind.

In dem Workshop „So einfach war das“ stellte das Jüdische Museum gläubigen und weniger gläubigen Juden verschiedener Generationen die Frage: „Wie war das eigentlich nach 1945 als Jude in Deutschland aufzuwachsen?“ Die Protagonisten erzählten aus ihrer Kindheit oder Jugend eine für sie prägende Geschichte. Der zweite Workshop hatte „Meine Seite(n) zum Judentum heute“ als Thema. Hier stand die Arbeit mit aktuellen Biografien im Vordergrund: Die Schüler lernten durch interaktive Tagebücher die unterschiedlichen Lebenswelten von sechs jüdischen Jugendlichen in Deutschland kennen. Gleichzeitig wurde die kulturelle Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland gezeigt.

Seit 2007 hat „On tour – das Jüdische Museum Berlin macht Schule“ bundesweit mehr als 500 weiterführende Schulen sowie Jugendstrafanstalten besucht. Für diese innovative pädagogische Arbeit wurde es 2009 von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Weil viele zu wenig über das Judentum wissen

RNZ-Artikel vom 14.Juli 2016 zur mobilen Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin in der GSS-St.Ilgen.

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